Die Rechtsfürsorge Lübeck e.V. sucht

für die Übergangswohneinrichtung und Ambulante Betreuung

einen Sozialpädagogen/eine Sozialpädagogin oder entsprechende Qualifikation

für voraussichtlich 26 Wochenstunden.

Die Übergangswohneinrichtung/Ambulante Betreuung im eigenen Wohnraum umfassen Betreuungsangebote für straffällig gewordene Menschen. Aufgabe der Übergangswohneinrichtung/Ambulante Betreuung im eigenen Wohnraum ist die Resozialisierung und Stabilisierung der Bewohner/innen der Übergangswohneinrichtung und des ambulanten betreuten Wohnens im Sinne des §67/68 SGB XII. Schutz der sozial und wirtschaftlich Schwächeren, Verhinderung bzw. Versuch der Minderung sozialer Ungerechtigkeiten, Gewährleistung von existenziellen Voraussetzungen für eine freie Entfaltung des/der Ratsuchenden. Mit sozialer und personenbezogener Hilfe (Wieder-) Ermöglichung der Teilhabe- und Teilnahmemöglichkeiten am Alltagsleben schaffen. Verhinderung von Armut, Elend, Gewalt und Sicherung der Verwirklichung menschenwürdigen Lebens.

Ziel der Leistungen gemäß § 67/68 SGB XII ist es, Klient/innen zu einer selbstständigen Lebensbewältigung im Alltag entsprechend ihren Möglichkeit zu befähigen. Die Schwierigkeiten sollen durch die Leistungen abgewendet, beseitigt, gemildert oder eine Verschlimmerung vermieden werden.

Die Rechtsfürsorge Lübeck e.V. sucht

einen Sozialpädagogen/eine Sozialpädagogin oder entsprechende Qualifikation

für 22,5 Wochenstunden.

Die Gewinnung, Ausbildung und Begleitung von Ehrenamtlichen in der Freien Straffälligenhilfe  hat die Ziele der Unterstützung bei der Wiedereingliederung von Straffälligen, der Verminderung von Schäden bei Gefangenen, die durch die Haft entstehen können, der Vermeidung von Ausgrenzungsprozessen,  der Brückenfunktion von Ehrenamtlichen zwischen dem Aufenthalt in einem Gefängnis und der Welt außerhalb,  der Erleichterung von Verständigungsprozessen  zwischen den Gefangenen und den Institutionen, der Unterstützung von Menschen aus einem Blickwinkel, der sich nicht nur aus der  Straffälligkeit ergibt,  die (Fach-) Öffentlichkeit aufmerksam zu machen für die Realität und die unvermeidbaren, aber nicht beabsichtigten negativen Folgen des Strafvollzuges, das Verständnis für Lebensbedingungen zu wecken, in denen es zu Straffälligkeit kommen kann, der Verdeutlichung, dass eine gelungene Rückführung in die Gesellschaft auch Opferschutz bedeutet, ein Verstehen anzuregen für gesellschaftliche Prozesse, die Straffälligkeit mit zu verantworten haben, eine justizferne Perspektive zu entwickeln, die einen eigenen Begriff und eine eigene Praxis von ehrenamtlicher Hilfe und Begleitung mit einem von der Justiz unterscheidbaren Selbstverständnis entwickeln, die gerade dadurch ein Element der Hilfe sein kann.

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