Fünf Euro aus dem Opferstock werden als schwerer Diebstahl mit einem Jahr und zwei Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung bestraft ( mit vorhergehender Untersuchungshaft ) - das ist nicht zu glauben, da fällt man/ frau vom Glauben ab.

Auch wenn es sich um einen mehrfachen Wiederholungstäter mit gleichen Straftaten handelt - welche sinnvollen Beiträge zu seiner Resozialisierung soll und kann nun eigentlich das Gefängnis leisten ?

Und wie wurden die Interessen des Opfers eingebracht bzw. berücksichtigt ? Kann eine christliche Kirche ein solches Urteil als notwendig und gerecht ansehen ? Warum keine gemeinnützige Arbeit in der Gemeinde als Bewährungsauflage ?

Wir brauchen auf Bundesebene wieder offene und kontroverse Diskussionen über Sinn und Unsinn kurzer Freiheitsstrafen und ambulanter Alternativen - die neue Koalition ist gefordert.

Bernd Maelicke, Hamburg

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