Der mutmaßliche BVB-Bomber ist gefasst. Seit sechs Tagen sitzt er im Hochsicherheitstrakt in Stammheim. Das selbe Gefängnis, in dem auch schon die RAF-Terroristen untergebracht waren - wegen Überfüllung!

Der Anschlag auf den Bus des BVB erschütterte die deutsche Fußballwelt. Schnell konnte der mutmaßliche Täter, Sergej W., gefasst werden. Nun sitzt er in der Einzelzelle des Hochsicherheitstraktes in Stuttgart Stammheim. Ein Gefängnis mit Geschichte.

 

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Bund und Länder stellen die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) und Fallzahlen zur politisch motivierten Kriminalität 2016 vor. Bundesinnenminister de Maizière und der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Markus Ulbig, haben heute gemeinsam die Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung im vergangen Jahr vorgestellt.
 

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Am 11.04.2017 gab es im Deutschlandradio Kultur ein Interview mit Bernd Maelicke. Im Fokus des Gesprächs standen Thesen von Thomas Galli aus dem Buch "Die Gefährlichkeit des Täters" sowie die derzeitige Situation und Resozialisierungspraxis in deutschen Anstalten.

Das gesamte Interview gibt es auf dem unten stehenden Link zum Nachlesen und -hören.

 

Zugehörige Links

Deutschlandradiokultur.de - Interview Bernd Maelicke - Gefangene ambulant betreuen statt wegsperren.

BREMEN. Mehrere hundert Juristen haben die Abschaffung der lebenslänglichen Freiheitsstrafe gefordert. Nach deutschem Strafrecht werden beispielsweise Mörder mit lebenslänglichem Freiheitsentzug bestraft. In diesem Fall beträgt die Haftzeit mindestens 15 Jahre. Danach kann die Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden.

Das wollen Strafverteidiger nun ändern. „Wir halten das für eine unmenschliche Strafe. Wir gehen davon aus, daß jeder Mensch eine Chance haben muß, in die Gesellschaft zurückzukehren“, sagte Rechtsanwalt Armin von Döllen zum Abschluß des Strafverteidigertages in Bremen laut dpa. Die lebenslängliche Freiheitsstrafe sei schädlich und unterminiere den Anspruch auf Resozialisierung, heißt es zudem in der am Sonntag beschlossenen „Bremer Erklärung“.

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Justizministerin Anke Spoorendonk hat am 10. April 2017 im Uwe Seeler Fußball Park in Bad Malente den Startschuss für drei kriminal- und gesellschaftspolitisch völlig neue und bedeutsame Resozialisierungsprojekte gegeben. Es handelt sich um erzieherisch-pädagogisch wirkende ambulante Sanktionsalternativen für die Zielgruppe "junge Flüchtlinge".

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