WDR Funkhausgespräche: Gnade vor Recht. Ist unsere Justiz zu Lasch?

Einladung zur Livesendung

DO 22. Juni
20.05 – 21.00 Uhr
Funkhaus Wallrafplatz,
Köln
EINTRITT FREI

Recht und Gerechtigkeit – das sind zwei verschiedene Dinge, weiß der Jurist. Aber für viele Bürger fallen manche Strafen zu niedrig aus – etwa, wenn Fußgänger von Rasern getötet oder Kinder Opfer von Sittlichkeitsverbrechern werden. Manch einer will dann nicht nur Recht, sondern auch Rache.
Dabei ist es die Aufgabe der Gerichte, auch die Rechte der Täter zu schützen. Und so kommt es, dass viele Menschen die Urteile der Gerichte nicht mehr nachvollziehen können. Für manche Politiker ist das Hüten von Recht und Gesetz gleichbedeutend mit der Forderung nach höheren, härteren Strafen. Besonders bei Straftaten, die gerade im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung stehen, funktioniert dieses Schema. Aber schrecken höhere Strafen wirklich ab? Was macht der Strafvollzug mit den Insassen? Funktioniert der Gedanke der Resozialisierung? Oder denken wir zu viel an die Täter, zu wenig an die Opfer?

MODERATION: STEPHAN KARKOWSKY
GÄSTE:
JENS GNISA / VORSITZENDER DEUTSCHER RICHTERBUND
BERND MAELICKE / SOZIALWISSENSCHAFTLER
ROSWITHA MÜLLER-PIEPENKÖTTER / VORSTAND WEISSER RING

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