allgemeine-zeitung.de (28.06.2017): Gutes Ende nach Entschuldigung

GERICHT Verfahren gegen 30-Jährigen wegen Widerstands und Körperverletzung eingestellt

MAINZ. Er hatte der Entnahme einer Blutprobe auf der Mainzer Polizeiwache zugestimmt. Als der damals 30 Jahre alte Mann in der Nacht des 20. April 2016 aber den Arzt und in dessen Hand die Nadel sah, war es mit der Kooperation des Rheinhessen vorbei. Er holte zum Schlag gegen einen Polizisten aus, fuchtelte wild mit den Armen und schrie wie am Spieß, als er von drei Beamten zu Boden gebracht und für den „medizinischen Eingriff“ festgehalten wurde. Jetzt saß der Mann wegen Widerstands und Körperverletzung vor der Amtsrichterin.

 

Es war eine Routinekontrolle gewesen, in die er damals am Unigelände mit seinem Fahrrad geriet. Und weil die Beamten damals ein leichtes Schwanken bei dem Mann feststellten, als er vor ihnen stand, ließen sie ihn ins Atemalkoholgerät blasen. 1,6 Promille zeigte der Apparat an. Genau die Grenze, bei der auch bei Radfahrern von einer Trunkenheitsfahrt im Verkehr gesprochen wird. Genauer allerdings ist das Ergebnis einer Blutprobe, weshalb der Radfahrer mit auf die Wache sollte.

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