vn.at (09.08.2017): Gewalt kontra Existenzverlust

Kurz bleibt dabei: Gewalttäter härter strafen. Unterschiedliche Meinungen im Land.

Wien, Schwarzach. Außen- und Integrationsminister sowie ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz (30) hat auch am Dienstag eine weitere Verschärfung des Strafrechts gefordert und betont, es gebe ein Missverhältnis zwischen Vermögens- und Gewaltverbrechen. Die Strafen bei Letzteren seien teilweise zu niedrig. „Es gab Veränderungen 2016, das ist richtig. Die Veränderungen gingen in die richtige Richtung, waren aber nicht weitgehend genug“, sagte Kurz am Dienstag.

Prechtl-Marte überrascht

In Vorarlberg gibt es dazu laut aktueller Umfrage unter Experten unterschiedliche Meinungen. Landesgerichtsvizepräsidentin Angelika Prechtl-Marte (53) zeigte sich von den Äußerungen des ÖVP-Chefs überrascht. „Mit der Novelle zum Strafrecht am 1. Jänner 2016 wurde ja genau dieser Intention Rechnung getragen, der Strafrahmen für Gewaltdelikte erfuhr im Vergleich zu Vermögensdelikten eine Verschärfung. Es wurde also exakt diese Forderung bereits umgesetzt. Wir sollten uns jetzt schon ein bisschen Zeit für eine Evaluierung geben.“

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