aktive-buergerschaft.de (28.09.2017): Bürgerstiftungen sind engagierte Mitmach-Stiftungen. Hoher Zeiteinsatz und steigende finanzielle Mittel

Die Stiftung Aktive Bürgerschaft veröffentlicht ihren „Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2017“

 Berlin, 28.9.2017 – Vorstände und Stiftungsräte von Bürgerstiftungen investieren viel Zeit in ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Knapp die Hälfte der Vorstandsvorsitzenden arbeitet monatlich mehr als 20 Stunden für die Bürgerstiftung. Das hat die diesjährige Sonderumfrage des Reports Bürgerstiftungen der Aktiven Bürgerschaft ergeben. Ein wichtiges Ziel für die Vorstände und Stiftungsräte ist, andere Menschen in ihrem Engagement für das Gemeinwohl zu unterstützen. Über 700 Stifterinnen und Stifter haben bislang unter dem Dach einer Bürgerstiftung eine eigene Stiftung in Form eines Stiftungsfonds oder einer Treuhandstiftung gegründet.

Der Report zeigt auch, dass Bürgerstiftungen vor Ort immer mehr leisten. Ein Vergleich der Spitzenreiter im Bürgerstiftungs-Benchmark zeigt dies: Während die Bürgerstiftung mit der höchsten Projektfördersumme im Jahr 2006 mit 499.000 Euro gemeinnützige Projekte und Vereine unterstützte, lagen die Projektförderausgaben der aktuellen Spitzenreiterin bei 1,7 Millionen Euro – mehr als dreimal so hoch. Bislang haben die deutschen Bürgerstiftungen mit mehr als 134 Millionen Euro gemeinnützige Vorhaben vor Ort fördern können.

„Die 405 Bürgerstiftungen in Deutschland haben sich zu einer starken Stiftergruppe mit bald 50.000 Stifterinnen und Stiftern sowie Ehrenamtlichen in Gremien und Projekten entwickelt“, sagt Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer der Stiftung Aktive Bürgerschaft. „Wir halten die Bürgerstiftungen für engagierte Mitmach-Stiftungen und für das Zukunftsmodell des Stiftens. Dass 80 Prozent des Stiftungskapitals der Bürgerstiftungen durch nachträgliche Zustiftungen hinzugekommen sind, zeigt die Attraktivität des Modells.“

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