Istanbul. Silivri ist ein Wort, das in der Türkei einen unheilvollen Klang hat. Am Dienstag wurden der Berliner Menschenrechtler Peter Steudtner und sein schwedischer Kollege Ali Gharavi in das berüchtigte Großgefängnis im Westen der türkischen Metropole Istanbul verlegt, in dem auch der deutsche Korrespondent der Welt, Deniz Yücel, seit nunmehr vier Monaten ohne Anklage festgehalten wird. Die Bundesregierung wurde über die Verlegung Steudtners nicht informiert. Die türkischen Behörden hätten darüber auch die Anwälte Steudtners nicht in Kenntnis gesetzt, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer. Es sei zu befürchten, dass mit der Verlegung „eine Verschlechterung der Haftbedingungen einher geht“.

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Das Jugend-Justiz-System der Vereinigten Staaten soll überarbeitet werden – das sagen Täter, Opfer und Richter dazu

Knapp eine Million junger US-Amerikaner unter 30 Jahren sitzen im Gefängnis, 200 000 Teenager unter 18 Jahren kommen jedes Jahr dazu. Oft sind es kleine Vergehen, viele sitzen aber für schwere Verbrechen: Sie mordeten, raubten, dealten – und wurden verurteilt. Lebenslänglich ohne Bewährung.

2012 entschied der Oberste Gerichtshof der USA, dass solche Urteile verfassungswidrig sind und überprüft werden müssen. Für einige Straftäter könnte das nach Jahrzehnten die Freiheit bedeuten. Das Jugend-Justiz-System in den USA soll weiter überarbeitet werden.

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Bei einer Gefängnisrevolte in Großbritannien haben die Vollzugsbehörden Medienberichten zufolge die Kontrolle über zwei Flügel einer Haftanstalt verloren. Das Innenministerium bestätigte, dass Spezialeinheiten in dem Gefängnis in Hertfordshire nordwestlich von London im Einsatz seien.

 
 

"Speziell trainiertes Personal arbeitet daran, einen Vorfall zu lösen, der eine Zahl von Gefangenen in HMP (Her Majesty's Prison) the Mount beinhaltet", sagte eine Sprecherin des Justizministeriums. Gleichzeitig gab sie eine erste Entwarnung: "Das Gefängnis ist komplett sicher, und es besteht kein Risiko für die Öffentlichkeit."

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