Das gab es in den USA noch nie: Die Behörden in Florida haben einen wegen rassistischer Morde verurteilten Todeskandidaten hingerichtet - mit einem noch nie dafür getesteten Giftcocktail.

Erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist in Florida ein Todeskandidat mit einem bislang nicht bei Exekutionen erprobten Narkosemittel hingerichtet worden. Der wegen rassistisch motivierten Doppelmordes zum Tode verurteilte Mark Asay wurde am Donnerstagabend exekutiert, wie die Strafvollzugsbehörden mitteilten.

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The portuguese prison photo project gibt einen aktuellen Einblick in sieben portugiesische Gefängnisse. Vom grössten und ältesten der 1880er-Jahre bis zu den neusten von 2004 repräsentieren diese Estabelecimentos Prisionais über einen Viertel der Haftplätze.

Die Bilder wurden von einem portugiesischen und einem Schweizer Fotografen 2016/2017 aufgenommen. Ihre fotografische Umsetzung ergeben zwei völlig unterschiedliche, sich ergänzende Sichtweisen. Ein weiterer Zugang zum Thema bieten die historischen Aufnahmen aus staatlichen Archiven. Es ist das erste Fotoprojekt dieses Umfanges über Gefängnisse in Portugal.

Die Ausstellung mit aktueller und historischer Gefängnisfotografie wird in den Räumen des Portugiesischen Zentrums für Fotografie (CPF) gezeigt – dem ehemaligen Stadtgefängnis von Porto. Das Centro Português de Fotografia CPF ist der ideale Ort für eine Aus­stellung zu zeit­genössischer und historischer Foto­grafie über Gefäng­nisse. Bereits beim ersten Besuch dieses beein­druckenden ehemaligen Gefängnis­gebäudes entwickelte Daniel Fink, Lehr­beauftragter an der Universität Lausanne, die Idee dieser Aus­stellung, begleitet von einer Konferenz zum Thema Gefängnisse im inter­nationalen Vergleich, deren Geschichte, Kultur und Fotografie.

Zusammen mit Bernardino Castro, dem Direktor des Zentrums und Professsor Cândido da Agra von der Uni­versität Porto initiierte er die Aktivitäten des Organisations­komitees. Die Organisatoren danken Dr. Celso Manata, General­direktor der Direção-Geral de Reinserção e Serviços Prisionais (DGRSP) sowie deren Mit­arbeitenden für ihren Bei­trag zum Gelingen des Projektes.

Weitere Informationen über die Ausstellung finden Sie auf prisonphotoproject.international

Den Flyer (deutsch) können Sie hier herunterladen.

Wien. Sozialnetzkonferenzen sollen die Resozialisierung junger Straftäter fördern: Im Herbst wird das neue Modell zwei Jahre alt.

Um die Haftdauer von Jugendlichen und jungen Erwachsenen maßgeblich zu verkürzen und den Wiedereingliederungsprozess in die Gesellschaft zu unterstützen, initiierte das Justizministerium im November 2014 das Konzept  der „Sozialnetzkonferenz“.

Die Eckpunkte

  • Das Projekt richtet sich an straffällig gewordene Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 21 Jahren, die entweder strafrechtlich verurteilt oder in Untersuchungshaft genommen wurden bzw. auf Anordnung eines Gerichts von der Bewährungshilfe betreut werden.
  • Ziel des Programms ist es, den Resozialisierungsprozess durch das Einbeziehen der wichtigsten Bezugspersonen der Betroffenen, wie z.B. Eltern, Freunde oder Lehrer, zu fördern.
  • Im Rahmen der Sozialnetzkonferenz werden Besprechungen mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, den Ansprechpartnern aus dem sozialen Umfeld und der Bewährungshilfe abgehalten. Begangene Fehler sollen aufgearbeitet und Perspektiven für eine straffreie Zukunft geschaffen werden.
  • Das Gericht hat also die Möglichkeit, das soziale Umfeld von Jugendlichen, die sich in Haft befinden, zu „aktivieren“ und in die Resozialisierung miteinzubeziehen, so das Ministerium.

 

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This briefing gives an overview of what the international and regional standards say regarding the care and treatment of children who are suspected, or convicted, of violent extremist related offences.

It also looks at some examples of state responses and civil society interventions. It touches upon issues of preventing children’s involvement in violent extremism but is primarily focused on the criminal justice and penal response to children who are in conflict with the law owing to involvement in such activity.

Key points of the briefing were translated into Albanian, BCS (Bosnian/Croatian/Serbian) and Macedonian for the 2017 US Department of Justice’s Symposium on Efforts to Address Prison Radicalization in the Balkans.

Das Papier kann unter penalreform.org heruntergeladen werden

Deutsch, Mathematik, Allgemeinbildung, Informatik – in einem Bündner Gefängnis drücken Verurteilte die Schulbank. Die Bildung soll zu einer besseren Resozialisierung beitragen. Wie funktioniert das?

Nikolai Kowalenko* sitzt als Erster im Klassenzimmer, zehn Minuten zu früh. Hinter ihm liegen zwei Jahre Haftstrafe, Delikt: Diebstahl. Vor ihm steht ein Blumenstrauss. Kowalenko hat ihn aus farbigem Papier gestaltet, die Technik hat er sich selbst beigebracht. Er will ihn der Lehrerin zeigen, ist stolz darauf. «Für meine Frau», erklärt er. Er ruft sie täglich an, sieht sie aber nie. Der Weg ist zu weit, doch die verbleibende Haftzeit kurz – so hofft er. Mitte August entscheidet die einweisende Behörde, ob der Moldawier nach zwei Dritteln seiner Haftzeit wegen guter Führung entlassen wird. Er ist nervös, raucht öfter als sonst, bleibt zuversichtlich. Nie hat er die Arbeit geschwänzt oder sich geprügelt.

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