Mannheim. Wer zu einer Geldstrafe verurteilt wird und diese nicht zahlen kann, muss normalerweise ‚einsitzen‘. Doch das muss nicht sein! Welche Vorteile das Projekt „Schwitzen statt Sitzen“ bietet:  

 

Das Projekt „Schwitzen statt Sitzen“ setzt auf gemeinnützige Arbeit zur Ableistung der Strafe. Im Landgerichtsbezirk Mannheim hat dies alleine im Jahr 2016, 18761 teure Hafttage gespart. Wer zu einer Geldstrafe verurteilt wird, diese aber nicht bezahlen kann, muss normalerweise eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten. Seit 2008 bietet das Land den Betroffenen die Möglichkeit, die Geldstrafe stattdessen durch gemeinnützige Arbeit abzuleisten. Die Grünen Landtagsabgeordneten aus dem Landgerichtsbezirk Mannheim Manfred Kern, Uli Sckerl und Elke Zimmer sprechen sich für eine intensivere Nutzung des Angebots „Schwitzen statt Sitzen“ aus und setzen sich beim Justizministerium für stärkere Förderung ein.

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Donaueschingen/Hüfingen/Bräunlingen. Igor Cuden drückt es sich energisch ans Ohr – und hört nur zu. "Ah, dann war es doch mehr als erwartet", murmelt er nach einigen Momenten in das Handy hinein. Er klingt nicht überrascht dabei.

Als er aufgelegt hat, berichtet er kurz, worum es ging. Freilich ohne Details oder gar Namen zu nennen: Bewährungshelfer wie Igor Cuden, der sich gemeinsam mit einer Kollegin und einigen wenigen Ehrenamtlern um rund 160 Straftäter in den Städten Donaueschingen, Hüfingen und Bräunlingen kümmert, unterliegen einer rigiden Schweigepflicht. Einer seiner "Klienten", wie Cuden die entweder bedingt aus der Haft entlassenen, zu einer Bewährungsstrafe verurteilten oder zusätzlich zu einer Freiheitsstrafe unter Führungsaufsicht gestellten Menschen nennt, musste als Auflage per Drogentest seine Abstinenz nachweisen.

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! Terminankündigung !

Justizminister Bausback eröffnet feierlich generalsanierten Kaisersaal in der Justizvollzugsanstalt Ebrach

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback wird am Montag, den 29. Mai 2017, 11:00 Uhr, in der Justizvollzugsanstalt Ebrach, Marktplatz 1, 96157 Ebrach im Rahmen einer Feierstunde den altehrwürdigen, prunkvollen Kaisersaal der ehemaligen Zisterzienserabtei wiedereröffnen.

Der Kaisersaal wurde in den letzten rund 2 Jahren für circa 2,8 Millionen Euro umfassend saniert. Neben der Restaurierung, zum Beispiel der historischen Stuckdecke, und Modernisierungsmaßnahmen, wie der kompletten Erneuerung der Elektroinstallation oder der Realisierung von Brandschutzmaßnahmen, ist der Kaisersaal künftig nun auch barrierefrei erschlossen. Justizminister Bausback wird die Justizvollzugsanstalt Ebrach daher auch mit dem Signet "Bayern barrierefrei" auszeichnen.

Die Medien sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen! Es wird Gelegenheit zu Filmaufnahmen, Pressefotos Und zu Interviews bestehen!

Medienvertreter werden gebeten, sich beim Pressereferat des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz (Tel.: 089/5597-3111, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anzumelden.

 

 

Sie fotografieren, sie filmen, sie posten - und machen der Polizei und den Rettungskräften das Leben schwer: Gaffer. Sie sind bei Unfällen und Katastrophen stets mit dabei. Der Staat will ihnen jetzt mit höheren Strafen das Handwerk legen.

Oberfranken. Ob beim jüngsten Auffahrunfall auf der A9 bei Bayreuth oder auf der A6 nahe Nürnberg - die Einsatzkräfte machen immer häufiger folgende Erfahrung: "Wenn die Autobahn gesperrt ist, steigen die Leute aus und schauen sich das Szenario an. Oder sie bremsen mit dem Handy in der Hand so stark ab, dass sie einen Stau oder einen weiteren Unfall provozieren", sagt Bruno Albl, Sprecher der Verkehrspolizei Bayreuth.

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Siebenmal seit 2001 sollte Tommy Arthur schon durch die Giftspritze sterben. Nun ist der 75-Jährige nach 34 Jahren im Todestrakt in Alabama hingerichtet worden. An seiner Schuld gab es erhebliche Zweifel. Im US-Bundesstaat Alabama ist ein verurteilter Mörder hingerichtet worden. Tommy Arthur wurde nach Angaben der Justizvollzugsbehörden um 0.15 Uhr (Ortszeit) für tot erklärt. Arthur hatte 1977 seine Schwägerin umgebracht und saß deshalb im Gefängnis. Im Zuge eines Arbeitsprogrammes durfte er die Haft verlassen. Am 1. Februar 1982 soll er einen Ingenieur erschossen haben - dafür erhielt er die Todesstrafe.

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