Rheinbach - Als Polier Klaus Schlossarek seinen Richtspruch verkündet, das geleerte Schnapsglas in die Ecke einer künftigen Gefängniszelle geschleudert und Kranführer Silvio Theisen den Richtkranz hochgezogen hatte, war es vollbracht: Gestern wurde das Richtfest für den Neubau des Hafthauses C der Justizvollzugsanstalt Rheinbach gefeiert, Der Neubau wird an gleicher Stelle des in 2015/2016 abgebrochenen Altbaus errichtet und nach derzeitigem Sachstand Ende 2018 fertiggestellt.

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Rheinbach -

Als Polier Klaus Schlossarek seinen Richtspruch verkündet, das geleerte Schnapsglas in die Ecke einer künftigen Gefängniszelle geschleudert und Kranführer Silvio Theisen den Richtkranz hochgezogen hatte, war es vollbracht: Gestern wurde das Richtfest für den Neubau des Hafthauses C der Justizvollzugsanstalt Rheinbach gefeiert, Der Neubau wird an gleicher Stelle des in 2015/2016 abgebrochenen Altbaus errichtet und nach derzeitigem Sachstand Ende 2018 fertiggestellt.

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Österreich - Der Justizminister hat "wirklich kein Verständnis", wenn über die niedrige Entlohnung oder mangelnde Sozialversicherungen geklagt werde. Immerhin stehe und falle die Resozialisierung mit den Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten.

Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) hat "wenig Verständnis" für die - von Häftlingen geübte - Kritik an den Arbeitseinsätzen in Justizanstalten. Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten seien "essenziell für das Gelingen der Resozialisierung". Deshalb werde er sich weiterhin sehr um den Ausbau bemühen, sagte der Ressortchef.

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Druckerei, Wäscherei, Schlosserei: Justizvollzugsanstalten sind regelrechte Großbetriebe. Die Gefangenen müssen zu Niedrigstlöhnen arbeiten. Und die Konkurrenz in der freien Wirtschaft stöhnt.

Elf Jahre und vier Monate lang hat Theodor K. in der Tischlerei gearbeitet, jeden Tag, von morgens sieben bis zum frühen Nachmittag. K. hat Holz an der Kreissäge zurechtgeschnitten, Büroeinrichtungen gezimmert, Spielzeug, Brutkästen für Vögel. Mit Lohnstufe zwei, erzählt er, habe er am 1. November 2005 angefangen.

 
 

Er war geschickt, wurde zum Vorarbeiter, bekam eine Beförderung und zum Schluss eine Leistungszulage.

Auf dem "Lohnschein für den Februar 2016", dem letzten Arbeitsmonat, steht schließlich: "Gesamtnettobezüge: 311,65 Euro". Umgerechnet nicht einmal drei Euro pro Stunde.

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In der BRD, in der DDR und zuvor in der Nachkriegszeit waren einvernehmliche homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen gemäß § 175 StGB strafbar. Der Paragraf wurde nach Gründung des Deutschen Reichs 1871 eingeführt. Die „widernatürliche Unzucht“ wurde damals mit bis zu 6 Monaten Freiheitsstrafe geahndet. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Straftatbestand verschärft und etwa 50.000 Männer nach § 175 StGB verurteilt. 1969 wurde Homosexualität unter Erwachsenen straffrei. Aus der Formulierung „Unzucht zwischen Männern“ wurde „Homosexuelle Handlungen“. Insgesamt soll es bis dahin zu 64.000 Verurteilungen gekommen sein.  Am 10. März 1994 beschloss der Bundestag die Streichung des § 175 StGB, zum 11. Juni 1994 verschwand er dann aus dem Gesetz. Hintergrund war, dass nach der Wiedervereinigung 1990 eine Entscheidung getroffen werden musste, ob § 175 StGB auf die neuen Bundesländer ausgeweitet werden soll, da seit 1968 in der DDR eine Strafbarkeit dieser Form nicht mehr existierte. Mit Ablauf der Angleichungsfrist entfiel schließlich die Strafbarkeit. Eine Entschädigung der Verurteilten erfolgte nicht.

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München - Mit seinem Sieg gegen Wladimir Klitschko gehört Anthony Joshua nun zu den ganz Großen. Das Boxen hat dem Briten dabei nach eigener Aussage das Leben gerettet.

Im Moment seines größten Erfolgs ging Anthony Joshua ruhig in die Ring-Ecke und nahm den tosenden Applaus der 90.000 Fans im Londoner Wembley-Stadion scheinbar gelassen zur Kenntnis. Statt große Töne zu spucken, zollte er seinem 14 Jahre älteren Gegner Wladimir Klitschko seinen Respekt.

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Einen weiteren Artikel über Anthony Joshua und seinen "Turning Points" finden Sie auf  n-tv.de

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