Rosdorf. Zehn Jahre Justizvollzugsanstalt (JVA) Rosdorf. Die Pannen beim Bau sind vergessen. Die JVA gilt als eine der sichersten im Land. Und die Klientel hat sich verändert.

Die Justizvollzugsanstalt Rosdorf (JVA) ist ein Bauwerk der Superlative: Bei kaum einem öffentlichen Bauprojekt in Niedersachsen gab es so viele Pannen und Verzögerungen wie beim Bau des Gefängnisses südlich von Göttingen.

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Fuhlsbüttel. Baden durften die Häftlinge nur alle vier Wochen – im Sommer in der Alster. In Ketten, versteht sich. Zu essen gab es fast nur Suppe aus dem Blechnapf, und die Tagesration Klopapier bestand aus ganzen drei Blatt. Es herrschten harte Sitten, als 1906 in Fuhlsbüttel ein Knast eröffnet wurde, der heute als „Santa Fu“ bundesweit berühmt-berüchtigt ist.

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Hamburg. Einst Großmarkt, dann Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge und jetzt 11 500 Quadramter XXL-Gefangenensammelstelle (Gesa) für bis zu 400 G20-Chaoten!

Die Polizei präsentierte am Dienstag das fertiggestellte 3-Millionen-Projekt an der Schlachthofstraße im Harburger Stadtteil Neuland: 70 weiße Sammelzellen (9 qm² für 5 Personen) und 50 weiße Einzelzellen (3,2 qm²) mit Sitzbank, Klimatisierung, dimmbaren Licht, Rauchmelder und Notrufeinrichtung. Eine Kamera-Überwachung der Zellen gibt es nicht.

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Öffentliche Trunksucht, nächtliches Lärmen und "ständiger Unfleiß": Was heute für viele Studenten fast zum guten Ton gehört, wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein an der Universität Göttingen hart bestraft - mit einem Aufenthalt in einem eigenen Gefängnis. "Studentenkarzer" heißen die Räume, die bis 1933 genutzt wurden. Mit der Zeit verschlechterte sich ihr Zustand. Nun sind sie saniert. 100.000 Euro hat das gekostet. Mehr als drei Viertel der Summe seien durch Spenden gedeckt worden, sagte der Sprecher der Hochschule, Romas Bielke. Am Freitag sind Spender, Freunde und Förderer zur Feier in den "Karzer" eingeladen.

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BIBERSTEIN AG. Wolfgang S. (68) soll vier Enkel sexuell missbraucht haben. Doch was hat der reformierte Pfarrer in den letzten Jahrzehnten sonst noch alles getrieben? BLICK fand heraus: Er ging oft auf Reisen. Mit seinem eigenen Wohnmobil. Vier Enkel (6–14) soll der Pfarrer Wolfgang S.* (68) missbraucht haben. Jetzt fragen sich alle, die mit ihm zu tun hatten: Was ist noch passiert?

BLICK ging in seinem Wohnort Biberstein AG auf Spurensuche. Es wird klar: S. hatte nebst seinen Jobs als Pfarrer auch noch eine grosse Leidenschaft: Reisen. Dafür besass er ein eigenes Wohnmobil. «Er hatte lange ein altes und vor etwa einem Jahr ein neues gekauft», sagt eine Bekannte.

Doch das Gefährt ist nicht etwa bei ihm zu Hause: Es steht etwas versteckt auf einem Parkplatz, den S. bei der Gemeindeverwaltung gemietet hat. Das Kennzeichen ist abmontiert. Die Gemeinde bestätigt, dass das Wohnmobil S. gehört. Mehr will sie nicht sagen.

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