Lingen. Die Justizvollzugsanstalt in Lingen hat am Wochenende ihre Türen für mehr als 1000 Besucher geöffnet. Der Tag der Öffentlichkeit ermöglichte den Blick in den Alltag der Gefangenen.

Von außen sieht man nur die meterhohen Mauern. Der Stacheldraht, der zur zusätzlichen Sicherheit angebracht ist, lässt erahnen, um was es sich handelt. Gefängnis, Knast oder Bau – es ist ein Gebäude, für das die Menschen viele Namen haben. Serien und Filme handeln um das, was sich hinter den Mauern abspielen soll. Doch sieht die Realität wirklich so aus? Wie sieht eine Zelle aus und was machen Gefangene die ganze Zeit? Der Tag der Öffentlichkeit hat 1000 Bürgern die Möglichkeit gegeben, einmal hinter die Mauer der der Lingener Justizvollzugsanstalt zu blicken.

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Aachen. „Hinter Gittern: Was leisten Gefängnisse zum Schutz der Bürger?“ Die Frage zur inneren Sicherheit steht bei unserem nächsten Justizforum „Recht im Zentrum“ im Mittelpunkt. Die kostenlose Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. Juni, 18 Uhr, im Justizzentrum Aachen statt.

Aktuelle Probleme und Neuerungen der praktischen Gefängnisarbeit werden von vier Experten in Kurzreferaten dargestellt. Anschließend beantworten sie die Fragen des Publikums. Ausgerichtet wird das 32. Forum dieser Informationsreihe von der Staatsanwaltschaft Aachen und dem Justizvollzugsbeauftragten von Nordrhein Westfalen, Professor Dr. Michael Kubink. Der 53-jährige Dozent für Strafrecht an der Universität Bonn ist für rund 16.500 Insassen in 36 Gefängnissen des Landes zuständig, darunter etwa tausend Frauen.

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Es ist eine verrückte Geschichte: Skateboarder Tobias Kupfer (41) tourt jedes Jahr durch Deutschland, um Jugendliche mit coolen Freestyle-Sportarten zu einem nachhaltigen Lebensstil zu motivieren. Diesmal machte er auch in einem Knast in der Nähe von Leipzig Station. Das war ziemlich spannend.

Egling. So eine Deutschland-Tour kann den stärksten Skater umhauen. Sogar wenn er Weltmeister ist. Wer Tobias Kupfer (41) derzeit sprechen möchte, findet ihn mit ziemlicher Sicherheit im Gartenstuhl vor seinem Bauernhof in Aufhofen, wo er die Eindrücke aus München, Berlin, Landshut, Leipzig und anderswo erst mal sacken lässt. Kurz: Er chillt. Die Vögel zwitschern, die Kräuter sprießen, und ganz in der Ferne drehen sich die Windräder von Berg. Der Anblick stört ihn nullkommanull, im Gegenteil: „Regenerative Energie ist doch super“, sagt er. Sie hilft mit, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und genau das will er selbst auch.

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Nach dem Angriff von Mitinsassen auf den Verdächtigen im Endinger Mordfall steht der 40-Jährige im Gefängnis unter besonderer Aufsicht. Der Mann sei in einem Haftraum mit ständiger Kameraüberwachung untergebracht, sagte ein Sprecher des Justizministeriums am Samstag. Ein Bediensteter bewache ihn. Der nach zwei Morden an jungen Frauen in Endingen bei Freiburg gefasste 40-Jährige war am Mittwoch von Mitinsassen angegriffen und verletzt worden.

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Wegen eines Raubüberfalls war Richard Anthony Jones zu einer langen Gefängnis-Strafe verurteilt worden. Nach 17 Jahren ist der Familienvater jetzt frei - weil im Knast sein Doppelgänger auftauchte.

 

Es muss eine harte Zeit gewesen sein: 1999 wurde Richard Anthony Jones aus Kansas City in den USA wegen eines Raubüberfalls zu 19 Jahren Gefängnis verurteilt, ausschließlich aufgrund einer Zeugenaussage. Die ganze Zeit betonte der Familienvater seine Unschuld. Jetzt ist er nach 17 Jahren endlich frei - weil plötzlich sein Doppelgänger im Knast auftauchte.

Jones wurde vorgeworfen, gemeinsam mit anderen einen Walmart-Supermarkt überfallen zu haben. Fingerabdrücke und DNA-Spuren gab es keine. Jones hatte sogar ein Alibi seiner Famile. Einziges Indiz war eine Zeugenaussage: Ein Drogensüchtiger identifizierte ihn auf Fotos als den Mann, der aus dem Haus eines Dealers kam und dann zum Tatort gefahren war. Es war das einzige Bild der gezeigten sechs, das tatsächlich der Täterbeschreibung entsprach. Die anderen fünf Männer waren deutlich dunkelhäutiger. Den Geschworeren reichte das für eine Verurteilung.

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