Ich bin immer wieder von den Freizeitangeboten in der JVA Hohenleuben, die die Resozialisierung fördern sollen, erstaunt. Zwar gehört Kraftsport noch zur Lieblingsfreizeitbeschäftigung, aber auch Kreatives ist gefragt.

Ob Papierfalten und Basteln vor den Osterfeiertagen, um sich bei der Bibliothek für die Kooperation zu bedanken, oder Projekte wie die Theatergruppe oder der Rap-Workshop, die es von den Gefängnisinsassen erfordern, ihr Inneres nach Außen zu tragen, sich auch mal verletzlich zu zeigen, in andere Rollen zu schlüpfen oder das eigene Verhalten, das sie in ihre jetzige Situation geführt hat, kritisch zu reflektieren.

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Hannover. Straftäter der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel haben im vergangenen Jahr aus dem Gefängnis Mails an Polizeischüler geschrieben. Das Modellprojekt sollte die Resozialisierung der Gefangenen fördern und gleichzeitig den Blickwinkel der angehenden Polizisten öffnen.

Nach ausgiebiger Auswertung des ungewöhnlichen Projekts haben die Beteiligten nun eine positive Bilanz gezogen. Drei Monate lang engagierten sich zehn Schüler der Polizeiakademie Niedersachsen bis Februar 2016 als ehrenamtliche Onlinebegleiter. Danach endete – wie vorgesehen – der Kontakt mit den zehn ausgewählten Häftlingen. Einige Straftäter gaben in ihren Mails Persönliches preis, andere öffneten sich ihren Briefpartnern so weit, dass sie auch über ihre Taten berichteten, wieder andere schrieben hingegen lieber über Erlebnisse beim Sport. „Es waren einige Inhaftierte darunter, die etwa über ihre Familien und Freunde schrieben, über Wünsche und die Zeit nach dem Knast“, sagt Projektleiter Tim Krenzel.

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Um die Resozialisierung nach der Zeit im Gefängnis zu erleichtern, dürfen Häftlinge künftig mehr Zeit mit ihren Freunden und Verwandten verbringen. Eine entsprechende Novelle hat der Landtag am Dienstag beschlossen. Möglich wird dies durch eine Neuregelung der Besuchszeit: Anstatt nur eine, dürfen Häftlinge im Erwachsenenvollzug künftig vier Stunden pro Monat mit ihrem Besuch verbringen. Im Jugendvollzug erhöht sich der monatliche Anspruch von vier auf sechs Stunden.

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Im einst berüchtigten Keller der Grazer Strafanstalt entstand eine Begegnungszone für die Insassen. Künstlerisch gestaltet wurde sie von den Häftlingen selbst.

Einen ungewöhnlichen Einblick in den berüchtigten "Keller" der Justizanstalt Graz-Karlau hat die Anstaltsleitung am Dienstag geboten. Der ehemals düstere Gang und die Zellen wurden in die "Rue Simart" verwandelt - eine Begegnungszone für Insassen nach Vorbild einer französischen Gasse mit einem "Cafe de Paris", dem Raucherraum "Tabac" und Blick auf einen an die Wand gemalten Eiffelturm.

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Häftlinge in Niedersachsen dürfen künftig mehrere Stunden im Monat Besuch erhalten. Eine entsprechende Neufassung des Justizvollzugsgesetzes hat der Landtag am Dienstag beschlossen.

Hannover. Häftlinge im Erwachsenenvollzug haben nun gesetzlichen Anspruch auf vier Stunden Besuchszeit pro Monat, bislang war es eine Stunde pro Monat. Im Jugendvollzug erhöht sich der monatliche Anspruch von vier auf sechs Stunden. Die Besuchsräume sollen außerdem kinderfreundlich mit Spielzeug und Bildern eingerichtet werden, um Gefangenen mit Familie ein angenehmeres Umfeld zu bieten.

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