Kurs zur Jugendkriminalität am Schillergymnasium in Eisenberg abgeschlossen. Ausstellung geht auf Wanderschaft. Geraer Förderverein will weiterhin unterstützen.

Eisenberg/Gera. „Am spannendsten ist es im Jugendgefängnis gewesen“, sagt Chantal. Die Zehntklässlerin am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Eisenberg gehört zum Kurs Gesellschaftswissenschaften, der in der neunten Klasse begonnen hatte, sich intensiv mit dem Thema Jugendkriminalität in Deutschland auseinander zu setzen.

Mit dem zu Ende gehenden Schuljahr ist auch das zweijährige Projekt abgeschlossen worden. Begleitet wurde es intensiv vom in Gera ansässigen und ostthüringenweit agierenden Förderverein für Rechtspflege, Kunst und Kultur. Die Betreuung des Rechtskundeunterrichts ist ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsarbeit. Der Vereinsvorsitzende Udo Pein war vom Landgericht Gera nach Eisenberg gekommen, um die Kursarbeit der Gymnasiasten zu würdigen. Als Anerkennung brachte er einen Klassensatz Kinokarten für das „Cinestar“ in Jena für die Jugendlichen mit.

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Es gibt Arbeitsplätze, Fußball, Kurse im Knast. Im Männergefängnis im brandenburgischen Heidering sind auch Moderatoren am Werk.

Die Gitter vor den Fenstern sehen sie nicht mehr. Konzentriert beugen sich Bülo, Erkan, Andy und Victor (so nennen sie sich) im Knast-Studio über Soundprogramme, sprechen Texte ins Mikrofon und stellen die nächste „Musik-Wunschkiste“ zusammen. Sie führen auch Interviews für die Rubrik „Neues aus der Anstalt“ mit Tipps für den Knastalltag. Im Berliner Gefängnis Heidering im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming machen Gefangene Radio für Gefangene. Das Projekt „Radio Prison Beat“ gehört zu den Raritäten in deutschen Gefängnissen.

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Fuhlsbüttel. Wer hat die Macht in Santa Fu ? Das Personal oder Langzeit-Häftlinge, die auf den Stationen schalten und walten, wie sie wollen? Ein Prozess gegen Doppelmörder Frank W. fördert nun Einblicke in den Gefängnisalltag zutage, die viele Fragen aufwerfen. Der 57-Jährige sitzt seit 34 Jahren ununterbrochen hinter Gittern. Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung – deswegen musste sich Frank W. Mittwoch vor dem Amtsgericht verantworten. Nichts Dramatisches für einen Mann, der bereits zwei Menschen, darunter ein Mitgefangener in Santa Fu, auf brutalste Weise ermordet hat. Ob W. jemals wieder freikommt, ist unklar.

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Nach dem Klick auf seinen Computerbildschirm dauert es weniger als zwei Minuten und Michael Franck ist per Videochat mit einer jungen Frau verbunden. Blond, gut aussehend, russischsprachig – vor allem aber Dolmetscherin. Franck ist Vollzugsabteilungsleiter in der Justizvollzugsanstalt Billwerder und kann für seine tägliche Arbeit seit einigen Wochen diesen neuen Service nutzen: Videodolmetscher, die immer dann dazugeschaltet werden können, wenn es bei der Verständigung mit Gefangenen zu Sprachproblemen kommt.

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HEMMENTAL. Auch ohne Geständnis kommen die Schaffhauser Richter zu einem klaren Urteil: Cassandra D. hat im Dezember 2015 ihren eigenen Vater (†56) ermordet. Im BLICK spricht jetzt zum ersten Mal Mutter Marijana B.* über die Horror-Tat.

Cassandra D.* (27) verzieht keine Miene, als ihr der Richter gestern das Urteil vorliest: 16 1/2 Jahre Haft wegen Mordes! Eineinhalb Jahre mehr als von der Anklage gefordert. Nur zwei Meter daneben atmet ihre Mutter Marijana B.* (54) tief durch. Erstmals huscht ihr ein leichtes Lächeln übers Gesicht, als, sie vor dem Gerichtssaal mit BLICK spricht und deutliche Worte für die Horror-Tat ihrer Tochter findet: «Dieses Urteil ist gerecht!»

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