Die Integration der Zugewanderten ist eine der bedeutenden Aufgaben der deutschen Gesellschaft. Das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen gelingt am besten, wenn sich Einheimische und Zuwanderinnen und Zuwanderer respektieren und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben in Deutschland teilhaben.

 

Zu diesem Zweck fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Auftrag des BMI und BMFSFJ ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangeboten Integrationsprojekte für Zuwanderinnen und Zuwanderer mit dauerhafter Bleibeperspektive.

 

Hier erfahren Sie mehr über Ziele, Zielgruppen, Förderbereiche und das Antragsverfahren für diese Projekte. Bitte folgen Sie den Unterkapiteln.

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Landes-Demokratiezentrum fördert Beratungs- und Servicestelle gegen Radikalisierung

Die Einrichtung der vom Caritasverband geplanten „Service- und Beratungsstelle gegen Radikalisierung und Demokratiefeindlichkeit" in Hildesheim ist gesichert. Das Landes-Demokratiezentrum (LDZ) beim Landespräventionsrat Niedersachsen im Niedersächsischen Justizministerium stellt kurzfristig Fördermittel in Höhe von rund 60.000 Euro für das Jahre 2017 zur Verfügung. Personal und Ausstattung der Beratungsstelle sind damit in diesem Jahr vollumfänglich finanziert. In den Jahren 2018 und 2019 erhält der Träger eine Teilförderung in Höhe von 55.000 Euro jährlich.

„Ich freue mich, dass durch das kurzfristige Einwerben einer Anschubfinanzierung des Bundes im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" durch das Niedersächsische Landes-Demokratiezentrum die Einrichtung der Beratungsstelle Hildesheim nun doch noch möglich wird", erklärt die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz. „Die Stärkung lokaler und kommunaler Ansätze ist ein Schlüssel zur erfolgreichen Prävention von Radikalisierungsprozessen."

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Die Hosen haben sie schon ein bisschen voll, die Basketballer des TV Amberg, als sie am Mittwoch zu einem ungewöhnlichen Spiel antreten. Ausweiskontrolle, Schlüssel und Handy abgeben - die Atmosphäre ist ganz anders als sonst. Der Spielort auch: die Justizvollzugsanstalt in Amberg. Der Anlass: Das 40. Anstaltssportfest mit einer Sportwoche. An jedem Veranstaltungstag messen sich Gefangene mit Vereinsmannschaften aus der Region oder untereinander. Der Reiz für die Sportler liege nicht nur im passenden Ergebnis, sondern vor allem in der Begegnung mit Sportlern von "draußen."

"Sport darf bei uns jeder machen, das ist Teil des Auftrages und gehört zur Resozialisierung", erklärt Johannes Eisend, Oberlehrer im Amberger Justizvollzugsdienst und Mit-Organisator des Sportfestes. Aber: "Ganz problematische Gefangene sind außen vor und dürfen hier nicht mitmachen."

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In Speyer gibt es ein Angelprojekt für junge Straffällige. Geduld und Frustrationstoleranz sollen dabei unter anderem trainiert werden. Werden sie auch – wenn mal wieder nichts beißt.

Es ist genau 15.09 Uhr, da kommt endlich Bewegung in die Sache respektive den Schwimmer mit Futterkörbchen. An Walters* Angel zuckt was, dem Zucken nach zu urteilen nicht bloß ein schnöder Weißfisch, o nein, mein Herr, o nein: Sieht vorneweg nach einem Barsch aus, wenn’s nicht gleich ein Wolfsbarsch ist, vielleicht sogar ein Tigerwels, wie man ihn selbst mal aus dem Altrhein gezogen hat, 1998 war das. Zweifuffzich lang, das Viech, hat stundenlang um jeden Zentimeter Leine gekämpft, ungelogen jetzt. Wie auch immer: Walter fuschelt mit der Angel, Manuel de Crouppé hastet die Böschung am neuen Speyerer Rheinhafen hinunter, Michael* bleibt im Schatten und reckt den Hals. Walter landet an: Gähnende Leere am Haken. Nix Barsch, Alter: Es waren bloß die Wellen des Schubkahns einer Kiesfirma. „Das gehört auch dazu“, sagt de Crouppé, der die Böschung inzwischen wieder hochgekraxelt ist, schwitzend und grinsend, „beim Angeln entwickelt man eine gewisse Frustrationstoleranz.“

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Der Förderverein gründete sich im Jahr 2014 neu und belebte auch die beliebte Gärtnerei hinter dem ehemaligen Jugendgefängnis wieder.

Ichtershausen. Fröhliches Kinderlachen ist hinter den Gewächshäusern zu vernehmen. „Das sind die Kleinen vom Kindergarten. Die besuchen uns oft und füttern die Schafe“, sagt Harry Anschütz und lächelt. Er und Eva Möller sind die guten Seelen des Klosterguts. Sie können aber auch auf andere Helfer zählen, wenn es darum geht, die mehrere Hektar große Anlage in Schuss zu halten.

Anfang 2014 hat sich der Förderverein Neues Kloster Ichtershausen neu gegründet. Er hat viele Projekte angestoßen wie das Informationszentrum zur Reformation, das derzeit im alten Jugendgefängnis entsteht.

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