Mit dem Sonderfond "Mehr Mut zum Ich 2017" hilft das Deutsche Kinderhilfswerk Vereinen, Initiativen und Organisationen bei der Umsetzung von Projekten, die sich rund um das "Selbstwertgefühl von Mädchen" drehen. Mit bis zu 10.000 Euro werden Workshops gefördert, in denen Mädchen und ggf. auch die Mütter bei der Stärkung und dem Aufbau von Selbstsicherheit und -achtung unterstützt.

Anträge können bis zum 30. September 2017 eingereicht werden.

Weitere Informationen sowie die Förderrichtlinien finden Sie auf der Homepage pufii.de

Neben der beruflichen Ausbildung ist der Erwerb eines Schulabschlusses für viele Gefangene ein erster Schritt für eine erfolgreiche Resozialisierung.

164 Gefangene haben im vergangenen Jahr in Bayern Schulabschlüsse gemacht. Damit waren die Zahlen nach Angaben des Justizministeriums in München auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. "Neben der beruflichen Ausbildung ist der Erwerb eines Schulabschlusses für viele Gefangene das A und O für eine erfolgreiche Resozialisierung", sagte Justizminister Winfried Bausback (CSU).
Ein solcher Abschluss sei eine hervorragende Startbedingung für ein straffreies Leben nach der Haft und der beste Schutz der Allgemeinheit vor neuen Straftaten. Von den Gefangenen habe bei Haftantritt etwa ein Viertel keine abgeschlossene Schulausbildung.

Weiter zur Mitteilung auf infranken.de

Dominik war 20, als er wegen Diebstahls ins Gefängnis musste. Nun ist er wieder frei und versucht, im Leben Fuß zu fassen. Die Haft, sagt der Augsburger, habe ihn verändert.

Dominik hat Mist gebaut, das weiß er selbst. Hätte er keinen Mist gebaut, säße er an diesem Tag nicht hier, in einem Besprechungsraum im Bodelschwingh-Haus in Augsburg. Eine Einrichtung, die Menschen wie Dominik auf dem Weg ins normale Leben helfen will. Eine Einrichtung für Männer ab 21 Jahren, die aus dem Gefängnis entlassen wurden und von „Straffälligkeit bedroht sind“, wie es auf der Homepage heißt. Dominik saß im Knast, 15 lange Monate lang, wenn man die Untersuchungshaft mit einbezieht. Das ist nicht von alleine passiert.... Augsburger wieder auf freiem Fuß: Was kommt nach dem Knast?

Weiter zum ganzen Artikel auf augsburger-allgemeine.de

Das Kompetenzzentrum der Justiz für ambulante Resozialisierung und Opferhilfe (KARO) ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums der Justiz, in der die ambulanten sozialen Dienste der Justiz zusammengefasst sind. Sie nehmen vielfältige Aufgaben bei der Wiedereingliederung straffällig gewordener Bürgerinnen und Bürger wahr, leisten aber auch Opfern von Straftaten Unterstützung.

Ausführliche Informationen zum Kompetenzzentrum finden Sie auf Saarland.de

Schiedsrichter hinter Gittern: Eine neue Perspektive für Strafgefangene.

Im Rahmen des Resozialisierungsprojekts „Anstoß für ein neues Leben“ der Sepp-Herberger-Stiftung lehrte der Fußballverband Niederrhein mit Hilfe der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf Strafgefangene das Schiedsrichter-Regelwerk.

Zu Recht stellt man sich jedoch die Frage, wie man einen ehemaligen Straftäter soweit resozialisiert, dass man ihm vollkommene Souveränität zutrauen kann.
Wie kann jemand, der wegen Betruges oder Körperverletzung verurteilt wurde, nun als Ordnungs- und Autoritätsinstanz über andere richten, vor allem aber Korruptionsimmunität garantieren?

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