Das Kompetenzzentrum der Justiz für ambulante Resozialisierung und Opferhilfe (KARO) ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums der Justiz, in der die ambulanten sozialen Dienste der Justiz zusammengefasst sind. Sie nehmen vielfältige Aufgaben bei der Wiedereingliederung straffällig gewordener Bürgerinnen und Bürger wahr, leisten aber auch Opfern von Straftaten Unterstützung.

Ausführliche Informationen zum Kompetenzzentrum finden Sie auf Saarland.de

Dominik war 20, als er wegen Diebstahls ins Gefängnis musste. Nun ist er wieder frei und versucht, im Leben Fuß zu fassen. Die Haft, sagt der Augsburger, habe ihn verändert.

Dominik hat Mist gebaut, das weiß er selbst. Hätte er keinen Mist gebaut, säße er an diesem Tag nicht hier, in einem Besprechungsraum im Bodelschwingh-Haus in Augsburg. Eine Einrichtung, die Menschen wie Dominik auf dem Weg ins normale Leben helfen will. Eine Einrichtung für Männer ab 21 Jahren, die aus dem Gefängnis entlassen wurden und von „Straffälligkeit bedroht sind“, wie es auf der Homepage heißt. Dominik saß im Knast, 15 lange Monate lang, wenn man die Untersuchungshaft mit einbezieht. Das ist nicht von alleine passiert.... Augsburger wieder auf freiem Fuß: Was kommt nach dem Knast?

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Für Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) steht fest: „Wer sich für Bildung öffnet, startet auf richtigem Weg.“ Sie dankte Lehrern und Bediensteten für ihren Einsatz

„35 Gefangene haben ihre Abschlüsse geschafft. Das sind sechs Inhaftierte mehr als im letzten Jahr. Jeder Abschluss ist ein wichtiger Schritt auf dem richtigen Weg der Resozialisierung. Wer eine Ausbildung oder die Schule erfolgreich beendet, festigt seinen Willen, nach der Entlassung aus der Haft ein Leben ohne neue Straftaten führen zu wollen. Der Unterricht hinter Gittern ist somit wichtiger Bestandteil für die Sicherheit der Allgemeinheit. Die Lehrer der Volkshochschulen und auch die Justizbediensteten haben somit durch ihre Arbeit mit den Schülern hohen Anteil am Opferschutz. Für diesen Einsatz gebührt ihnen Dank. Den Gefangenen wünsche ich, dass sie ihre selbst erarbeitete Chance nutzen“, so Justizministerin Hoffmeister.

Sieben Gefangene der Jugendanstalt Neustrelitz im Alter von 16 bis 24 Jahren schlossen die Mittlere Reife ab. Der Beste mit einem Notendurchschnitt von 2,0. Am Montag startet der neue Vorkurs für die Mittlere Reife. Bislang haben sich neun Schüler angemeldet. Unterrichtsbeginn ist im September. Sieben Neustrelitzer Insassen erlangten zudem die Berufsreife in Bildungsmaßnahmen wie Metalltechnik, Hotel- und Gastgewerbe sowie Farb- und Raumgestaltung. Zehn Jugendlichen wurde darüber hinaus der offizielle „Schweißerpass“ zuerkannt. In der JVA Bützow absolvierten sechs Strafgefangene die Mittlere Reife, 15 Inhaftierte den Abschluss zur Berufsreife. Die Teilnehmer waren die zwischen 24 und 52 Jahre alt. Die Besten im Berufsreifekurs hatten den Notendurchschnitt 1,1, der Beste im Realschulkurs 1,0. Die externen Prüfer äußerten sich anerkennend zu den Leistungen der Gefangenen. Die neuen Kurse starten im September. Alle Schüler erhalten neutrale Zeugnisse ohne Hinweis auf den Strafvollzug.

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Schiedsrichter hinter Gittern: Eine neue Perspektive für Strafgefangene.

Im Rahmen des Resozialisierungsprojekts „Anstoß für ein neues Leben“ der Sepp-Herberger-Stiftung lehrte der Fußballverband Niederrhein mit Hilfe der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf Strafgefangene das Schiedsrichter-Regelwerk.

Zu Recht stellt man sich jedoch die Frage, wie man einen ehemaligen Straftäter soweit resozialisiert, dass man ihm vollkommene Souveränität zutrauen kann.
Wie kann jemand, der wegen Betruges oder Körperverletzung verurteilt wurde, nun als Ordnungs- und Autoritätsinstanz über andere richten, vor allem aber Korruptionsimmunität garantieren?

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Job-Beschreibung

Das Resohaus ist eine vollstationäre Resozialisierungseinrichtung, die Hilfen nach Paragraphen 67-69 SGB XII anbietet. Diese Hilfen richten sich an Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, wobei unsere Klientel aus, meist haftentlassenen, jungen Männern im Alter von 18-27 Jahren besteht. Zu vergeben ist in diesem Rahmen ein Nebenjob für Studenten auf 450 Euro Basis. Es handelt sich um Nachtbereitschaftsdienste mit Schlafmöglichkeit von ca 8 Stunden während dem Einsatz. Dieser Job bietet für Studierende aus Fachnahe Fächern (z.B. Soziale Arbeit, Psychologie) die Möglichkeit schon während dem Studium mit einer schwierigen, teils forensischen Klientel, in Kontakt zu kommen und Erfahrungen in der Praxis zu sammeln. (Darüber hinaus bieten wir Studierenden der Psychologie und der Sozialen Arbeit die Möglichkeit Praktika im Tagdienst in unserer Einrichtung zu absolvieren.)

Der Job ist in der Regel gut mit einem Studium vereinbar. Vergütung erfolgt nach Tarif (AVR). Die Einrichtung liegt ca 3 Gehminuten vom Grevenbroicher HBF entfernt.

Interessenten richten ihre Bewerbung bitte per Email an den Vorstandsvorsitzenden Tamás Milák (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Fragen richten Sie bitte an die Einrichtungsleitung Frau Elisa D’Ettorre (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Anforderungsprofil

Erfahrungen mit der Klientel sind nicht erforderlich, wenn auch wünschenswert. Empathie, Durchsetzungsfähigkeit und persönliche Reife sollten gegeben sein. Zudem sollte die Bereitschaft bestehen hin und wieder Dienste am Wochenende zu übernehmen. Art der Beschäftigung 450-Euro-Basis (geringfügige Beschäftigung)

Firmen- und Kontaktdaten

Resohaus

Ansprechpartner Frau Elisa D'Ettorre

Einsatzort 41515 Grevenbroich Deutschland

Telefon +49 2181 498511

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