Die Organisationen der Strafverfolgung, Strafzumessung und Strafvollstreckung werden in der medialen und politischen Diskussion oftmals kritisch bewertet. Anlass sind vor allem spektakuläre Einzelfälle der Gewaltkriminalität. Der Umgang mit solchen Ereignissen bestimmt das öffentliche Bild der Strafrechtspflege, obwohl sie nur einen kleinen Ausschnitt der Kriminalität betreffen.

Die Buchreihe „Forschung und Entwicklung in der Strafrechtspflege“ will dagegen ein realistisches Abbild von den Möglichkeiten und Grenzen der gesamten Strafrechtspflege vermitteln. Es werden Forschungsergebnisse und innovative Praxisprojekte aus den Bereichen Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte sowie aus dem Strafvollzug, den Sozialen Diensten der Justiz und der Freien Straffälligenhilfe dargestellt. Ziel dabei ist, die Entwicklung von wirksamen Maßnahmen und Programmen der Vermeidung bzw. Reduzierung von Kriminalität zu fördern.

Damit wird das Begriffspaar „Forschung und Entwicklung“ Ausdruck einer systematischen Innovationsstrategie: Im Interesse wirkungsorientierter Steuerung werden Wissenschaft und Praxis gezielt miteinander verknüpft, um das Wissen über die Institutionen der Strafrechtspflege ebenso stetig zu verbessern wie ihre Qualität, Effektivität und Effizienz.

Weitere Informationen demnächst auf springer.com

Die ZJJ ist die einzige interdisziplinäre deutschsprachige Fachzeitschrift zum Themenbereich Jugenddelinquenz. Die ZJJ ist für Praktiker(innen) und Wissenschaftler(innen) ein zuverlässiges und
wichtiges Informationsmedium in allen Belangen des Jugendstrafverfahrens und der damit zusammenhängenden Arbeit der Jugendhilfe, der Justiz, des Jugendvollzug der Polizei und der Jugendpsychiatrie. Sie wird herausgegeben von der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen.

Weitere Informationen zu dieser und zu anderen Ausgaben auf dvjj.de

Liv Utstedt, die sich in Uganda bei »Ärzte ohne Grenzen« engagiert, wird tot im Haus des schwedischen Kulturattachés in Kibuli aufgefunden. Sie wollte die Welt aufrütteln. Unerträglich war ihr das Versagen der ugandischen Regierung gegenüber der Lords Resistance Army, die Korruption und der Machtmissbrauch. Die Spur ihrer Mörder führt zurück in die 1980er Jahre, als sie eine Affäre mit dem damals im schwedischen Asyl lebenden jetzigen Präsidenten hatte – in dem Jahr, als Olaf Palme, ihr Vorbild im Kampf gegen die Apartheid, erschossen wurde…

Weitere Informationen unter transit-verlag.de

Den Flyer zum Buch können Sie hier runterladen

Die Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie versteht sich als Forum für die wissenschaftliche Erörterung der Ursachen und Folgen von Straffälligkeit. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie die Beziehung ist zwischen Personen, sozialem Umfeld und Delinquenz. Dabei geht es um Strafverfolgung, Begutachtung, Intervention und Prävention.

Die Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie möchte zum interdisziplinären Dialog auffordern zwischen den Rechtswissenschaften auf der einen und den psychiatrisch-psychotherapeutisch-psychologisch-kriminologisch tätigen Disziplinen auf der anderen Seite. Dabei geht es um die Entwicklung und Diskussion neuer Konzepte sowie um die Förderung und Sicherung der Qualität der forensischen Begutachtung, der Täterbehandlung und des strafrechtlichen Umgangs mit delinquent gewordenen Menschen.

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Der Hamburger Strafvollzug steht immer mal wieder in der Kritik. Doch bei diesem häufig oberflächlichen Blick wird vergessen, dass viele Verbesserungen im Gefängnisalltag und in der Unterbringungssituation in deutschen Anstalten von Hamburg ausgingen – und das bereits seit Jahrhunderten.
Klaus Neuenhüsges hat es unternommen, den Hamburger Strafvollzug über 800 Jahre nachzuvollziehen. Dabei kommen verblüffende Kontinuitäten zum Vorschein bei den Versuchen, den Menschen zu "verbessern", aber es zeigen sich auch die vielen Änderungen in der Ansicht, wie mit eingesperrten Menschen umzugehen sei, je nach gesellschaftlichem, wirtschaftlichem oder politischem Zeitgeist. Die Kenntnis des Vollzugsalltags der Gefangenen lässt den Autor besonders zwei verdienstvolle Gruppen hervorheben: die großen Reformer des Gefängniswesens und die Mitarbeiter des Allgemeinen Vollzugsdienstes.


Damit bietet dieses Buch einen kompakten Einblick in ein Thema, das selten im Rampenlicht der Geschichte erscheint, aber umso mehr über unser Gemeinwesen aussagt – und nicht zuletzt über unser Selbstverständnis als Menschen.

Weitere Infos zu dem Buch finden Sie auf lvhs-hamburg.de

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