In einer Zeit der "Prävention", wächst der Wunsch nach einem tieferen Verständnis für die Bewertung von Kriminalität und kriminalpräventiven Maßnahmen. Die Arbeit befasst sich mit dem gegenwärtigen Stand der monetären Bemessungsformen von Kriminalität und mit der Anwendung von Kosten-Nutzen-Analysen im kriminalpolitischen Kontext. In ihrer Analyse leitet die Autorin eine Reihe von Kriterien aus internationaler Forschung und Praxis ab, um mit ihnen zur wissenschaftlichen Verarbeitung und zur Umsetzung im politischen Leben beizutragen. Ein besonderes Augenmerk gilt dem europäischen Versuch einer standardisierten Methodenumsetzung (MMECC), der im Rahmen des FP6-Programms für maßnahmenorientierte Forschung in Form eines "How-to-Manuals" präsentiert wurde. Das Thema wird aus kriminologischer Sicht aufgearbeitet, um für diesen anwendungsorientierten Forschungszweig mögliche Handlungsoptionen aufzuzeigen und einen Beitrag zur weiteren Diskussion auf europäischer Ebene zu leisten.

Weitere Informationen und Download auf hss-opus.ub.ruhr-uni-bochum.de

Wir leben in aufgewühlten und aufwühlenden Zeiten, die Grundlagen unseres bisherigen Zusammenlebens sind bedroht: Zeit, sich wieder einmal ein paar wichtige Fragen zu stellen.
Was bedeutet es eigentlich für jeden Einzelnen, wenn Lüge, Rücksichtslosigkeit und Niedertracht an die Macht drängen oder sie schon errungen haben? Wenn so erfolgreich in der Öffentlichkeit gegen alle bekannten Regeln des Anstands verstoßen wird? Was heißt unter diesen Bedingungen genau: ein anständiges Leben zu führen?
Axel Hackes Buch ist kein Pamphlet, denn Pamphlete gibt es genug; es ist vielmehr ein assoziatives Nachdenken über das Zusammenleben der Menschen und die schon von Anton Tschechow gestellte Frage: »Warum leben wir nicht so, wie wir leben könnten?« Es ist ein Plädoyer dafür, die Antwort erst einmal nicht bei anderen, sondern bei sich selbst zu suchen – und dabei vielleicht am Ende ein wenig Demut, auch etwas Neugier auf andere zu entdecken. Denn vermutlich geht es in unserer komplizierten Welt zuallererst nicht um die Lösung aller Probleme. Die hat ohnehin keiner, und wer so tut, als hätte er sie, dem sollte man misstrauen. Sondern es gilt, eben diese Tatsache mit Anstand zu ertragen und sich dabei mit der großen und immer neu zu stellenden Frage zu beschäftigen: Wie wollen wir eigentlich miteinander umgehen?

Weitere Informationen zu dem Buch und die Möglichkeit zur Bestellung auf kunstmann.de

Eine Buchempfehlung finden Sie auf sozialbank.de

#Innovationtelling – understanding the latest trends in mobile journalism, media innovation and virtual reality for storytellers. Marie Elisabeth Mueller applies “open innovation” to storytelling. She and her esteemed circle of co-authors explain how new media and emerging platforms and technologies – like Snapchat, virtual reality or design thinking – can be repurposed for high quality journalistic stories. The series of “Now Media” publications offers fascinating insights into innovative media formats and emerging storytelling with virtual reality and augmented reality technology. The series specialises in journalism, marketing and branding. All “Now Media” products reflect the latest trends, which are based on the digital marriage of technology and content: liquid, interactive, prosumer-oriented, cloud-based, in real-time or on demand. The series is designed for a multilingual and global audience and will appeal to entrepreneurs, students and researchers as well as to all interested users.

Die Zeitschrift für Flüchtlingsforschung (ZFlucht) ist ein neues peer-reviewed journal, das sich explizit als trans- und interdisziplinäres Organ versteht und danach strebt, als „Informationsknoten“ der wissenschaftlichen Community die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung in der Flüchtlingsforschung sichtbar zu machen und diese langfristig voranzutreiben.

2013 stehen sich Steffen Schroeder und Micha im Gefängnis Berlin-Tegel zum ersten Mal gegenüber. Ein Gespräch über ihre schwierige Jugend bringt sie einander näher, bei allen Unterschieden: Schroeder wurde Schauspieler, Micha rutschte ins rechte Milieu ab, brachte einen Menschen um. Es beginnt eine besondere Beziehung: Schroeder, bekannt als Kommissar Kowalski in «SOKO Leipzig», wird Vollzugshelfer des lebenslänglich Verurteilten. Er lernt den Gefängnisalltag kennen, erfährt von Rangordnungen, Drogen, Ausbruchsversuchen; über die Jahre dringt er tief in Michas Geschichte ein, erfährt immer wieder Neues, Überraschendes. Für Micha wird er wichtiger und wichtiger, er begleitet ihn bei Freigängen, ist ihm Auge und Ohr für die Welt. Bald sieht Schroeder sich selbst und sein Leben in neuem Licht: Was unterscheidet ihn eigentlich von Micha? Und welche Entscheidungen und Wendepunkte führen überhaupt dazu, dass ein Leben gelingt oder scheitert?
Steffen Schroeder schreibt mit viel Gespür für das Menschliche über eine außergewöhnliche Begegnung und stellt dabei existenzielle Fragen nach Schuld, Schicksal und der Verantwortung dem eigenen Leben gegenüber. Der Fernsehkommissar und der Mörder – ein starkes, glänzend erzähltes Buch.

Weitere Informationen zu dem Buch finden Sie auf rowohlt.de

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