Das Berliner Symposium zum Jugendkriminalrecht hat großen Zuspruch gefunden. Durch die fundierten Beiträge hochkarätiger Referentinnen und Referenten sowie der Teilnahme zahlreicher Fachleute aus Wissenschaft und Praxis war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Die Referate und Diskussionen sind in einem Tagungsband dokumentiert, der hier zum Download zur Verfügung steht.

Weiter zur Downloadseite auf bmjv.de

Diese Veröffentlichung will ein wirklichkeitsgetreues Abbild strafbaren Verhaltens und dessen Verfolgung anhand ausgewählter Ergebnisse vermitteln. Darüber hinaus soll sie auch einen Einblick in unser System der Strafrechtspflege ermöglichen.

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Ausgelöst durch den hohen Anteil von Ausländer(inne)n an den Tatverdächtigen in Deutschland spielt bei der Angst vor Kriminalität der Topos des „kriminellen Ausländers“ eine besondere Rolle. Um auf individuelle Ängste einzugehen und zur Versachlichung der Debatte beizutragen, werden in einem Fact Sheet einige Daten und Fakten mit Stand Mai 2017 zur Rolle von Ausländer(inne)n als Täter(innen) und als Opfer von Kriminalität dargestellt.

Das Fact Sheet können Sie auf caritas.de herunterladen

A huge haul of drugs and mobile phones has been recovered since the introduction of detection measures to crackdown on prison contraband.

  • 225kg of illicit drugs recovered from prisons in 2016
  • over 20,000 mobile phones and sim cards recovered
  • criminals using drones to smuggle phones and drugs into prisons jailed for a combined total of over 40 years

A huge haul of drugs and mobile phones has been recovered since the introduction of new detection measures to crackdown on prison contraband, Prisons Minister Sam Gyimah revealed today.

A £2 million investment has seen every prison across the estate fitted out with hand-held mobile phone detectors and portable detection poles to step up the detection of illegal phones on the landings.

In addition, 300 specialist prison dogs have been trained in drugs detection to help stem the flow of illicit substances into our prisons, allowing officers to focus their efforts on reforming and turning the lives around of offenders.

Weiter zum Bericht auf gov.uk

Aus dem Vortrag von Bernd Maelicke auf der Tagung "Resozialisierung mit Zukunft" in Bad Boll am 17. Juli 2017

Die Reso-Agenda 2025 als .pdf-Datei können Sie hier herunterladen: Download

 

Prof. Dr. Bernd Maelicke Im Juli 2017

RESO - AGENDA 2025

1. Die Föderalismusreform hat seit 2006 zu einer systematischen Zersplitterung der bundesweiten Diskussion über eine rationale Kriminalpolitk in Politik, Medien, Öffentlichkeit und Fachöffentlichkeit geführt. Wir brauchen dringend eine kritische Zwischenbilanz und einen Konsens über orientierung-gebende und verbindliche Leitbilder und Leitlinien. Und dies nicht nur prioritär für den Strafvollzug sondern in gleicher Weise für alle Aktivitäten und Reaktions-weisen der ambulanten und stationären Resozialisierung.

2. In einem dem Grundgesetz und seinem Menschenbild entsprechendem Gesamtkonzept einer „Sozialen Strafrechtspflege“ sind die sozialen Auswirkungen der Strafe auf Täter wie Opfer mit dem Ziel einer nachhaltig wirksamen Konfliktregulierung zu berücksichtigen.

3. Im Zentrum aller wirkungsorientierten Reso-Aktivitäten stehen die Ziele der Vermeidung / Reduzierung erneuter Straffälligkeit und eine verbesserte soziale Integration.

4. Der Grad der Erreichung dieser Ziele ist in allen Arbeitsfeldern und Projekten der Resozialisierung zu dokumentieren und unabhängig zu evaluieren.

5. Dies ist unverzichtbare Voraussetzung für evidenz-basierte Aktivitäten in der Gesetzgebung des Bundes und der Länder und für mittel- und langfristige Masterpläne auf Landes- und kommunaler Ebene.

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