Das Seehaus Leonberg lädt für 24. September zum Seehaus-Fest für die gesamte Familie ein. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit einem Tag der offenen Tür und interessanten Gästen.

Los geht´s um 11.00 Uhr mit einem Gottesdienst.  Die Predigt hält Heinz Spindler. Nach dem Mittagessen gibt es einen Festakt.

Zudem bekommen die Besucher jede Menge Informationen rund um das Seehaus und seine vielfältigen Arbeitsbereiche. Während des Festes bietet der Wald- und Tierkindergarten ein abwechslungsreiches Kinderprogramm an. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Es gibt warmes Essen am Mittag und Nachmittag sowie Kaffee und Kuchen.

Einige Partner und befreundete Organisationen des Seehauses sind beim Tag der offenen Tür mit Infoständen vertreten.

Merken Sie sich doch jetzt schon den 24. September für einen Besuch im Seehaus vor.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Weitere Informationen zum Tag der offenen Tür erhalten Sie auf seehaus-ev.de

» Übergangsmanagement und Nachsorge
» Strafvollzug in freien Formen

Übergangsmanagement und Nachsorge nach der Haft bilden wichtige Grundlagen, damit ehemalige Gefangene auf das in Haft Gelernte aufbauen können und um ihnen einen guten Start nach der Haft zu ermöglichen. Für die Schnittstelle Strafvollzug und ambulante Nachsorge ist eine enge Vernetzung zwischen dem Sozialdienst im Justizvollzug, der Bewährungshilfe, der Straffälligenhilfe und dem Unterstützernetzwerk aus Familie, Ehrenamtlichen, Arbeitgeber, Sportverein, Agentur für Arbeit, … notwendig. Bei der Fachtagung beschäftigen wir uns gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft, Praxis und mit Betroffenen mit dem Ist-Stand und dem Idealzustand. In der Podiumsdiskussion wird dies unter dem Motto „Wirklichkeit und Traum – Vom Traum zur Wirklichkeit“ aufgegriffen.

Bei der Tagung wird auch der Strafvollzug in freien Formen, Konzepte für den Umgang mit Straffälligen mit den Themefeldern Positive Gruppenkultur, Opferempathieprogramme, sowie begleitete gemeinnützige Arbeit in Workshops vorgestellt.

Der Fachtag wird vom DBH, dem Justizministerium Baden-Württemberg und dem Seehaus e.V. durchgeführt und richtet sich Mitarbeiter aus den Bereichen: Straffälligenhilfe und Justizvollzug, Jugendgerichtshilfe, Bewährungshilfe, Jugendämter und Jugendhilfe, Richter, Staatsanwälte, Agentur für Arbeit, Politische Entscheidungsträger, Forschung, Lehre/ Studierende

Der Fachtag findet im Seehaus Leonberg statt, einem Strafvollzug in freien Formen. Der Strafvollzug in freien Formen bietet eine dritte Möglichkeit neben den klassischen Formen des offenen und geschlossenen Strafvollzuges.

Am 24.09.17, dem Vortag des Fachtags, findet der Tag der offenen Tür im Seehaus Leonberg statt. Auch dazu herzliche Einladung!

Weitere Informationen über das Programm und zur Anmeldung finden Sie auf seehaus-ev.de

 Seit 20 Jahren fördert die Leitstelle „Kriminalprävention“ im Ministerium des Innern und für Sport den gesamtgesellschaftlichen Ansatz der Kriminalprävention in RheinlandPfalz. Sie initiiert, koordiniert und unterstützt vielfältige Projekte und Initiativen auf der Ebene des Landes und der Kommunen und bietet damit eine wichtige Servicefunktion für all diejenigen, die sich dieser Aufgabe verschrieben haben. Die Leitstelle „Kriminalprävention“ ist zudem eine wichtige Schaltstelle meines Hauses zur Koordinierung von Präventionsmaß- nahmen der Landesregierung.

Mit der Einrichtung der Leitstelle „Kriminalprävention“ im Jahr 1997 hat die Landesregierung zum Ausdruck gebracht, dass der Kriminalitätsvorbeugung ein hoher Stellenwert für Staat und Gesellschaft beizumessen ist. Und ich bin der festen Überzeugung, dass wir durch jeden Euro, den wir für die Prävention einsetzen, ein Vielfaches einsparen - in monetärer Sicht, insbesondere aber im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Zielgerichtete Prävention verhindert Kriminalität und weniger Taten bedeuten auch weniger Opfer.

Jede einzelne Maßnahme ist ein wichtiger Baustein in diesem System. Die Arbeit all derer, die sich dabei - oft ehrenamtlich - engagieren, ist von unschätzbarem Wert. Mein Dank gilt daher allen Akteurinnen und Akteuren in den Kommunen und auf Landesebene, besonders den zahlreichen Mitwirkenden in den Präventionsgremien und -projekten vor Ort.

20 Jahre erfolgreiche Arbeit sind sicher ein Grund zum Feiern, aber auch Ansporn weiterhin im Themenfeld Kriminalprävention Impulse zu setzen und die Sicherheitsarbeit in unserem Land voranzubringen. Die Ergebnisse kommen allen Bürgerinnen und Bürgern zugute. Lassen Sie uns gemeinsam auf diesem guten Weg voranschreiten.

Roger Lewentz,

MdL Minister des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz

Weitere Informationen über das Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Spätestens seit den 1990er Jahren ist nicht nur der Rechtsextremismus, sondern auch „Polizei und Rechtsextremismus“ ein Dauerthema: Die Debatte kreist – nicht erst seit Bekanntwerden der Mordtaten des NSU – um den angemessenen polizeilichen Umgang mit dem (gewaltförmigen) Rechtsextremismus und um fremdenfeindliche Einstellungen innerhalb der Polizei. Regelmäßig wird die Polizei aufgrund der Absicherung rechtsextremer Aufmärsche und dem dabei oftmals als rigide empfundenen Vorgehen gegen Gegendemonstranten kritisiert. Viele Beamtinnen und Beamten wehren sich entschieden: Sie müssten den Kopf für eine Ideologie hinhalten, die sie zutiefst ablehnten und würden dennoch von vielen Seiten als Sündenböcke dargestellt. Zudem steht die Polizei durch ihr Vorgehen gegen rechtsextrem motivierte Straf- und Gewalttaten oft selbst im Fokus der extremen Rechten. Das kann bis hin zu gezielten Kampagnen gegen einzelne Polizeibeamte gehen. Die Tagung will das Feld „Polizei und Rechtsextremismus“ beleuchten, die Probleme definieren und Handlungswege aufzeigen. 

Weitere Informationen zu dem Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

LOTSE-Seminar für Ehrenamtliche in der Straffälligenhilfe:

Schritte in die Zukunft: der Übergang Haft - Freiheit

Zunehmend kommt es langsam zu mehr Lockerungen für Gefangene zur Entlassungsvorbereitung. Einige ehrenamtliche Betreuer sind bereits bei Ausgängen zur Wohnungssuche und bei Ämterbesuchen involviert. Aber worauf muss man achten, wichtiger noch: was bin ich bereit zu tun (und was auch nicht), also die Abgrenzung gegenüber den Erwartungen von Betreuten und Vollzug.

Referent: Dr. Michael Stiels-Glenn, Kriminologe, Polizeiwissenschaftler M.A., Integrativer Therapeut M.Sc., Supervisor (DGSv)

Montag, 11. September 2017
10 bis 17 Uhr
ProFamilia
Springstr. 12, 45657 Recklinghausen


Freitag, 15. September 2017
10 bis 17 Uhr
Bürgerzentrum Ehrenfeld
Venloer Str. 429, 50825 Köln

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung auf projekt-lotse.de

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