Wie kann ein Ausstieg aus der Kriminalität gelingen? Wie wichtig sind hierbei Anerkennung und der Aufbau einer helfenden Beziehung? Der Hilfe- und Kontrollauftrag der Bewährungshilfe wurde in den letzten Jahren deutschlandweit oft nur unter dem Blickwinkel der Risikoorientierung diskutiert. In vielen Bundesländern wurden entsprechende Konzepte entwickelt. Andere Ansätze für eine erfolgreiche Resozialisierung traten in den Hintergrund. Wenig Beachtung fanden bisher die Ergebnisse der Desistance-Forschung. Müssen sich Praktiker in der Straffälligenhilfe zukünftig verstärkt nach den Bedürfnissen ihrer Klienten richten und sich mehr als bisher um die Unterstützung von individualisierten Ausstiegsprozessen bemühen? Wir möchten auf dieser Fachtagung den aktuellen Stand der Forschung kennenlernen und gemeinsam mit den Referentinnen überlegen, wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse im beruflichen Alltag umgesetzt werden können. Wie immer sind Teilnehmer aus anderen Bundesländern und angrenzenden Berufsfeldern herzlich willkommen!

Weitere Informationen zur Fachtagung auf fachverband-bwh-bw.de

Die Tagung beschäftigt sich u.a. mit den notwendigen Ressourcen und Finanzierungsmix sowie neuen Formen der Refinanzierung von Einrichtungen und Projekten. Bei öffentlichen und freien Trägern kommen betriebswirtschaftliche Elemente und unterschiedliche Entgeltsysteme zum Einsatz. Wirkungsorientierte Finanzierungssysteme werden gefordert, sind aber noch nicht gängige Praxis.

Die Tagung richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierende aus dem Feld der Sozialwirtschaft sowie des Sozialmanagements.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

9:30 Anreise / Kaffee

10:00 Begrüßung und Eröffnung
        Ralph Döpper, 1. Vorsitzender des Landesverbandes 

10:15 Grußwort der Justizministerin
         Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein 

Der diesjährige Präventionskongress soll zu einer interdisziplinären und praxisnahen Auseinandersetzung über Stand, Erfolge, Probleme und Handlungsperspektiven gegen Extremismus und Radikalismus beitragen und die TeilnehmerInnen ermutigen, beispielsweise über Anerkennung und Rückmeldung einen persönlichen und professionellen Zugang zu den Zielgruppen zu finden.

Weitere Informationen auf praeventionskongress.at

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