Der Strafvollzug hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt: Mehr und mehr Behandlungsvollzug mit teilweiser unterschiedlicher Schwerpunktsetzung in den Strafvollzugsgesetzen der Länder, Berücksichtigung der Interessen am Erhalt der Familienbindung der Inhaftierten sowie der Opfer der Straftat, ein hoher Anteil an älteren Inhaftierten und an Ausländern – oft unterschiedlicher Kulturen und Religionen – stellen hohe Anforderungen an die Arbeit der im Justizvollzug Tätigen.

Die Ausbildung und das Berufsbild des Justizvollzugsbeamten in der Zukunft, sein Verhalten im Umgang mit den verschiedenen Gruppen von Inhaftierten und die zu stellenden Anforderungen, Wohngruppenvollzug, opfer- und familienorientierter Vollzug werden von Experten auf dem Bundeskongress „Strafvollzug und Justizverwaltung“ detailliert dargestellt und erläutert sowie Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Neben Behördenleitern und Führungskräften sind insbesondere auch alle im Strafvollzug Tätigen sowie alle an diesen Themen Interessierten herzlich eingeladen.

Veranstaltungsort:
Maritim Hotel Bonn
Godesberger Allee, 53175 Bonn
Hinweise zur Anfahrt finden Sie unter: www.maritim.de

Weitere Informationen auf justizverwaltung.eu

„Straf- und Maßregelvollzug bei Straffälligen mit Suchtproblemen“ Praktische Erfahrungen und Ergebnisse der Essener Evaluationsstudie

Unter diesem Motto lädt das Institut zu einem Symposium am 7. November 2017 nach Essen ein. Im Kontext weiterer praxisbezogener Beiträge werden Ergebnisse der 2009 begonnenen Essener Evaluationsstudie vorgestellt. Ein Fokus der Untersuchung ist der Bewährungserfolg zweier vergleichbarer (‚gematchter‘) Gruppen von Gefangenen und Maßregelpatienten nach Entlassung in die Freiheit.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite vomInstitut für Forensische Psychiatrie der Universität Duisburg-Essen LVR-Klinikum Essen

Estonia holds the Presidency of the Council of European Union (EU) from July to December 2017 and the Estonian Ministries of Justice and Interior chair the Board of the European Crime Prevention Network (EUCPN) over this period.

ECPA has been since the start of the EUCPN one of the essential events of the Network and in 2017 reaches the important milestone of the 20th anniversary. The best three projects from all of the projects nominated to the ECPA will be chosen by the jury and awarded in total with 20 000 euros. All the participants of the ECPA will have chance to present their project during the BPC. Overall, a thematic toolbox will be drawn up and published by the EUCPN Secretariat.

The ECPA/ BPC events will be held in Tallinn, the capital of Estonia

  • the opening public lecture (afternoon of 13.12.2017),
  • the 2-day best practice conference (14.-15.12.2017) and
  • the ECPA 2017 awards and 20th anniversary ceremony (evening of 14.12.2017).

 

Weitere Informationen über die Konferenz finden Sie auf eucpn.org

Der 23. Deutsche Präventionstag findet am 11. und 12. Juni 2018 in der Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen in Dresden statt.

Call for Papers: Der Jahreskongress 2018 wird sich mit der gesamten Breite der Kriminalprävention und verwandter Bereiche beschäftigen und im Schwerpunkt auch mit den Themen Extremismus, Radikalisierung sowie politisch motivierte Gewalt und Hasskriminalität.

"Niemand hasst von Geburt an jemanden aufgrund dessen Hautfarbe, dessen Herkunft oder dessen Religion.“ Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat mit diesem Zitat des früheren südafrikanischen Präsidenten und Anti-Apartheid-Kämpfers Nelson Mandela bei Twitter nach den rassistischen Ausschreitungen in Charlottesville (US-Staat Virginia) mit über 3 Millionen "Likes" einen Twitter-Rekord aufgestellt.

Doch für den Deutschen Präventionstag bringt dieser kurze Satz von Mandela die ganze Dimension auf den Punkt: Wie und warum wird jemand zum Rassisten, zum Extremisten oder Terroristen? Insbesondere fragen wir: Wie sind diese Entwicklungen zu verhindern? Das Schwerpunktthema soll neben aktueller wissenschaftlicher Betrachtung auch durch evidente Praxis und innovative Ansätze beleuchtet werden.

Weitere Informationen auf praeventionstag.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

in unserem Seminar „Den Wandel gestalten - Organisationen souverän und gelassen weiterentwickeln“ vom 24. bis 25. Oktober 2017 in Celle kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wirksamkeitsfaktoren für erfolgreiche Organisationsentwicklung auf die Spur. Vielleicht wird gerade eine Abteilung aufgelöst oder eine Abteilung soll weiterentwickelt werden. Vielleicht bedarf es der Entwicklung eines Leitbildes oder dessen Überarbeitung, um auf dieser gemeinsamen Wertebasis die Arbeit weiterzuentwickeln? Oder, oder, oder… Alle diese Projekte gehen über ein Team hinaus und bringen Veränderungen für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit sich. Organisationsentwicklung braucht Entwicklungsräume, in denen gemeinsam hierarchieübergreifend und fachlich miteinander gearbeitet werden kann und achtsam mit Emotionen umgegangen wird. Sie braucht Kommunikation und Maßnahmen der Personal- oder Teamentwicklung. Und sie braucht Führungskräfte, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter souverän und gelassen durch diese Veränderungsprozesse führen.

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