Hagen. Hin- und hergerissen zwischen Fassungslosigkeit und ungläubigem Staunen, hörten die Schüler aus Hagens Oberschule von seinem Verbrechen: Der Münsteraner Burkhardt Seeberg war nach einem missglückten Versuch, seine Freundin aus der ehemaligen DDR in den Westen zu holen, zu einer hohen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Was Zeitzeuge Seeberg zu berichten hatte, klingt wie ein schlechter Spionageroman. Sechs Jahre lang begnügten sich Seeberg und seine Rostocker Freundin mit einer Fernbeziehung. Dann beschlossen sie 1979, gemeinsam über Budapest auszureisen. Mit gefälschten Pass, bei dem nur das Passfoto echt war, ging bei den scharfen Grenzkontrollen zunächst alles gut. Seeberg: „Bis einem aufmerksamen ungarischen Grenzer auffiel, dass die Farbe des Stempels nicht dem aktuellen Vorschriften entsprach.“ Beide wurden verhaften und dem Bruderstaat DDR übergeben. Das geschah am 16. August 1979.

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Hinter Gittern sieht die Sonne bekanntlich anders aus: Es herrscht eine andere Welt, mit anderen Gesetzen und Sitten. Nicht zuletzt, um mit verschiedenen Klischees zu brechen, entsteht im Zentralgefängnis in Korydallos, dem größten seiner Art in Griechenland, ein Theaterlabor. Eine entsprechende Initiative ergriff das griechische Nationaltheater in Kooperation mit dem Justizministerium. 

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Im indischen Bundesstaat Gujarat kann man für den Mord an Kühen ab sofort zu lebenslangem Freiheitsentzug verurteilt werden. Das gab die Zeitung The Hindustan Times am Freitag bekannt. Den entsprechenden Gesetzentwurf hat die Legislative des Bundesstaates abgesegnet.

Die neue Änderung im Tierschutzgesetz von 2011 verbietet auch den Transport der Tiere zum Schlachthof. In solchen Fällen wird das Fahrzeug beschlagnahmt. Dem Gesetzesbrecher droht dabei eine Geldstrafe von 100.000 Rupien (umgerechnet rund 1.440 Euro). Auf diese Weise sei die Gesetzgebung des Bundesstaates landesweit zur strengsten geworden, erklärte der Innenminister von Gujarat, Pradeepsinh Jadeja.

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Für den dreijährigen Rüden Anthrax war die vergangene Nacht in Aachen der erste richtige Erfolg in seiner noch jungen Polizeikarriere. Der seit Dezember vergangenen Jahres im Dienst des Landes stehende belgische Schäferhund hat seinen ersten Täter auf frischer Tat geschnappt! Dass der auch noch mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde, rundet den Erfolg ab. Um kurz vor zwei Uhr heute Morgen hatte ein Anwohner am St.-Josefs-Platz die Polizei alarmiert. Der Mann hatte beobachtet, wie eine dunkel gekleidete Person sehr verdächtig um geparkte Autos herumschlich, mit einer Taschenlampe in die Autos leuchtete und offensichtlich nach Beute Ausschau hielt.

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Acht Monate Freiheitsentzug, bedingt auf drei Jahre: Diese Strafe hat das Straflandesgericht Wien über einen 22-Jährigen verhängt. Er war laut Anklage vom Bundesheer desertiert. Zusätzlich muss er im November wieder einrücken.

Zunächst war der Student am 4. Juli 2016 nicht in die Maria-Theresien-Kaserne eingerückt. „Es ist mir leider komplett entfallen. Ich war auf mein damaliges Studium konzentriert. Ich hab den Termin komplett aus dem Kopf verloren“, sagte er nun vor Gericht. Als ihm dieser wieder einfiel, habe er sich „schnellst möglich“ zur Kaserne begeben - das war am 17. November.

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