An die Öffentlichkeit dringt nur etwas, wenn Drastisches passiert: Suizide, Hungerstreiks, Schmuggelskandale. Aber auch der Alltag in Deutschlands Gefängnissen ist oft Ausnahmezustand: Personalnot, Drogen, Gewalt, mangelnde medizinische Versorgung. Auch Antifolterkommissionen mahnen immer wieder. Der Podcast blickt hinter die Mauern deutscher Gefängnisse.

Fast 65.000 Menschen sitzen in Deutschland derzeit im Gefängnis. Eingesperrt, damit sie ihre Strafen verbüßen. Weggesperrt zum Schutz der Allgemeinheit. Doch etwa 99 Prozent der Inhaftierten kommen irgendwann wieder frei. Dann sollen sie geläutert und in der Lage sein, ein Leben ohne Straftaten zu führen. Ehemalige Straftäter werden wieder Teil der Gesellschaft. Und deshalb - da sind sich Experten einig - ist es nicht egal, wie die Zustände hinter Gittern sind.

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Seit 2013 dürfen Inhaftierte selber die Entscheidung darüber treffen, ob sie arbeiten möchten oder nicht. Es herrscht ein großes Interesse Seitens der Gefangenen. Jedoch fehlen die Arbeitsplätze in den Sächsischen Gefängnissen.

Insgesamt gibt es in sächsischen Gefängnissen rund 3600 Insassen. 55 Prozent von ihnen haben einen Arbeitsplatz. Zu den Sommerferien sinkt diese Zahl. Sebastian Hecht, der Stellvertreter der Pressestelle des Justizministeriums, begründet:

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N24 zeigt heute drei Beiträge zum Thema "Gefängnis":

  • 20:05 Kids im Knast
  • 21:05 Familien hinter Gittern
  • 22:05 Wärterinnen im Dallas County Jail

Das Justizsystem der Vereinigten Staaten von Amerika zeigt die neue Doku-Reihe "Crime and Justice". Für die erste Folge, "Die Todesstrafe", reist Reporter Thorsten Eppert quer durch die USA.

Polizeigewalt gegen Farbige, Massenklagen vor Gericht, schwierige Bedingungen in den Gefängnissen – aus den USA dringen immer wieder Schlagzeilen nach Europa. Wie das Justizsystem der Vereinigten Staaten von Amerika funktioniert, zeigt die neue Doku-Reihe "Crime and Justice", die ZDFinfo für das Wahljahr 2016 produziert. Für die erste Folge "Die Todesstrafe" reist Reporter Thorsten Eppert durch die USA, um die Diskussion in den Bundesstaaten zu verstehen und Betroffene zu befragen.

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Unser Bild von „Zeugen der Anklage“ und von denen, die sie beschützen, ist von Hollywood geprägt. Der im Januar 2016 gezeigte, großartige ARD-Streifen „Das Programm“ dürfte der – zumindest deutschen – Realität deutlich nähergekommen sein.

Wer einen realistischen Einblick gewinnen möchte, wie Zeugenschutzprogramme tatsächlich funktionieren, sollte Samstagabend ZDF Info einschalten. Die Doku mit dem Titel „Abschied vom alten Leben“ offenbart, dass die Wahrheit irgendwo zwischen „Das Programm“ und Hollywood liegt. Und genau das macht ihren Reiz aus.

Zwischen Hollywood und Chaos

Autor Sven Markmann beleuchtet eine juristische Grauzone: das Spannungsfeld zwischen aussagewilligen Aussteigern aus der kriminellen Szene und den Zeugenschützern der Staatsgewalt. Er präsentiert in dem Film die Kritik von zwei Zeugen, die im Zorn aus dem Schutzprogramm ausgestiegen waren. Ihren Anschuldigungen werden Aussagen eines Zeugenschützers vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, dessen Identität geheim bleibt, gegenübergestellt. So kann der Zuschauer Entscheidungen der staatlichen Seite nachvollziehen, die auf den ersten Blick unverständlich erscheinen.

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